Jahresrückblick 2021: Hilfe ich wachse. Wie wunderbar!

Zum Jahreswechsel 2020 zu 2021 habe ich mir ein Wort ausgesucht, das mich durch dieses Jahr begleiten sollte. Dieses Wort war „Unabhängigkeit„. Nun schaue ich mir in meinem Jahresrückblick 2021 an, was daraus geworden ist und stelle fest, dass es eine spannende Reise war.

Was habe ich vor fast einem Jahr mit meinem Wort 2021 verbunden?

Ich hatte mir vorgenommen, mich von der Meinung und der Bewertung durch andere Menschen unabhängiger zu machen. Wie viele Gelegenheiten zum Üben ich bekommen sollte und wie schwer mir das teilweise fallen würde, ahnte ich natürlich nicht. Doch der Leitsatz „Die Gedanken anderer Menschen gehen mich nichts an.“ hat mir sehr auf diesem Weg geholfen. Danke liebe Kerstin Wemheuer.

Die zweite wichtige Lektion des Jahres heisst: „Auch ein gefloppter Launch ist ein erfolgreicher Launch“. Normalerweise hätte ich alles hingeschmissen, mich in die Ecke gehockt, geheult und „gewusst“, dass ich es halt nicht kann. 😂 Heute kann ich herzhaft lachen, wenn ich mir das vorstelle und bin extrem dankbar dafür und für die vielen Dinge, die ich lernen durfte aus einem vermeintlichen Mißerfolg.

Last but not least, die dritte Lektion aus 2021:

Pausen und Auszeiten sind ÜBERLEBENSwichtig. Sie sind absolut keine verschwendete Zeit. Sie dienen mir dazu, den Kopf frei zu bekommen und neue Ideen zu entwickeln. Ich kann in diesen Zeiten meine Akkus aufladen und anschließend mit neuer Energie viel mehr erreichen, als wenn ich einfach durchziehe.

Was ich mir für 2021 vorgenommen habe und wie es gelaufen ist

  • Stand-Up-Paddeling lernen und ein eigenes SUP-Board: pünktlich zu meinem Geburtstag habe ich dieses Ziel erreicht
  • Die erste Klientin online begrüßen: Im Herbst war es soweit und es klappt ganz hervorragend. Das ist eine tolle Ergänzung, die ich in 2022 weiter anbieten werde.
  • 500 Fans auf Facebook: Das ist nicht so gelaufen, aber ich habe auch etwas unterschätzt was so alles dazu gehört.
  • Angst vor Sichtbarkeit ablegen: Wie sehr ich noch an mir selbst arbeiten darf, bevor mir das so leicht gelingt, habe ich am Anfang des Jahres noch nicht geahnt. Auch wenn das wirklich harte Arbeit ist, macht es wahnsinnig viel Spaß.
  • Eine Woche Urlaub am Nordssestrand: im Mai habe ich mir das erfüllt und davon profitiere ich bis heute. Ich freue mich auf meine Nordsee-Woche in 2022.

Mein Jahresrückblick 2021

Vergangenes hinter sich lassen oder: Abschiedsprozesse bewusst gestalten

Es gibt immer Phasen im Leben, in denen man sich verabschieden muss. So war 2020 für mich geprägt von zwei ganz schwerwiegenden Verlusten und auch in 2021 blieb ich nicht so ganz davon verschont. Auch wenn es in diesem Jahr hauptsächlich „nur“ ein Vierbeiner war, der diese Welt verlassen hat, so ist es eben auch schmerzhaft.

Gandalf hat mich immerhin fast 19 Jahre begleitet und war der beste Kumpel von meinem eigenen Pferde-Oldie. Da kam neben der Trauer auch die Angst um meinen fast 40-jährigen Odin auf. Wie wird er den Verlust verkraften? Denn auch Tiere schließen enge Freundschaften und trauern auch dementsprechend.

Gandalf und ich wenige Wochen vor seinem Tod
Gandalf und ich wenige Wochen vor seinem Tod

Doch hauptsächlich habe ich in diesem Jahr Strategien entwickelt, wie ich mit dem Erlebten und Erlittenen umgehen kann. Dabei hat mir die Rückbesinnung auf meine eigene Kinderwunschzeit sehr geholfen. Aber nicht etwa, weil ich das damals schon so toll hinbekommen habe, sondern weil ich aus meinen Fehlern lernen konnte.

Das wirksamste Mittel, um das Erlebte zu verarbeiten, war für mich ein Tagebuch in der Retrospektive zu schreiben. Ich habe also täglich ein Jahr zurück geblickt und bin nocheinmal eingetaucht in alle Gedanken und Gefühle, die zuvor keinen Einlass in mein Bewusstsein erhalten haben. Ja, das war teilweise sehr schmerzhaft. Es war aber vor allem sehr heilsam, weil ich ganz bewusst das Tempo und die Intensität bestimmen konnte.

Ganz bewusst Orte aufzusuchen und Situationen herbeizuführen, die mir bitter-süße Erinnerungen bescheren, hat mir ebenfalls geholfen und mich stark gemacht. Das Geheimnis hierfür ist Bewusstheit.

Gemeinsame Lieblingsorte aufsuchen und Rituale zelebrieren, können im Abschiedsprozess sehr helfen
Gemeinsam Lieblingsorte aufsuchen oder gemeinsame Rituale bewusst zelebrieren, können im Abschiedsprozess sehr heilsam sein.

Neues ins Leben einladen und willkommen heissen

Manchmal braucht man Mut, um ganz bewusst neue Dinge auszuprobieren oder auch um neue Menschen in das eigene Leben hinein zu lassen.

Nachdem ich 2020 zwei unaussprechlich große Verluste erlebt habe, hätte ich einige Zeit nicht geglaubt, dass ich mich mit Freude und ganzem Herzen auf Neues einlassen kann. Ehrlich gesagt, konnte ich mir eine Weile nicht mal vorstellen, überhaupt wieder echte Freude und Leichtigkeit empfinden zu können. Doch die Erfahrungen und Erkenntnisse meines eigenen Kinderwunsch-Weges haben mich gelehrt, dass es so sein wird und dass ich vertrauen darf. Zum Glück bin ich ein neugieriger Mensch. Neugierig auf das Leben und darauf, was es so alles für mich bereit hält.

Und so habe ich habe mich aus dieser Neugierde heraus, schon Ende 2020 entschieden, ganz bewusst neue Menschen kennenzulernen und startete bei der wunderbaren Kerstin Wemheuer das Abenteuer „Entscheiden – Handeln – Dranbleiben“. In diesem 6-Monats-Programm habe ich wahnsinnig viel über mich selbst gelernt, durfte mich „explosionsartig“ entfalten und habe viele ganz wunderbare Frauen kennen gelernt. Und weisst Du was das Allerbeste daran ist? Ich durfte erleben, dass echte Freundschaften auch online entstehen können. Doch dazu weiter unten mehr.

Eine neue Sache, die ich von Anfang an mit großer Freude in mein Leben eingeladen habe, ist das Stand-Up-Paddeling. Das war eines meiner drei Herzensziele für 2021 und ich konnte es kaum abwarten bis das Wetter und Corona endlich einen SUP-Kurs wieder erlaubten. Als dann Mitte Juli auch noch mein eigenes Board eintraf, gab es kein Halten mehr. Jede freie Minute habe ich quasi auf dem Wasser verbracht. Zum Glück habe ich auch in meiner direkten Umgebung tolle Möglichkeiten und so wurde das SUP-en zu einem meiner größten Glücklich-Macher des Jahres.

Ein eigenes Stand-Up-Paddelboard war für dieses Jahr ein großer Wunsch, den ich mir erfüllt habe. Ein neues Hobby bei dem ich so richtig abschalten kann.
Stand-Up-Paddeling ist zu meinem Glücklich-Macher des Jahres geworden

Manchmal dürfen auch alte „Zöpfe“ wieder zurück geholt werden

Aus ganz unerwarteter Richtung angestoßen, war sie plötzlich wieder da. Meine Verbundenheit zur Astrologie.

Seit einigen Jahren schlummerte mein Wissen irgendwo in der hintersten Ecke meines Gehirns, als meine Freundin Alex plötzlich, während eines Video-Meetings meinte: „Da kann Bianca sicher etwas aus astrologischer Sicht zu sagen.“ Upps, da wusste nun die gesamte Mädels-Runde, dass ich mal ein Studium der psychologischen Astrologie absolviert habe. In mir zündete unmittelbar der Funken wieder durch und ich spürte die Neugier und Leidenschaft für dieses Thema wieder in mir.

Ob ich die Astrologie auch in meinen Coachings anwende, werde ich regelmäßig gefragt. Und genauso regelmäßig begegne ich einer gewissen Skepsis zu diesem Thema. Das kann ich durchaus verstehen. Ich frage mich deshalb selbst immer wieder, ob und in welcher Weise ich die Astrologie in meinen Coachings anbieten sollte.

Für mich ist sie eine Möglichkeit, die Ressourcen, die jeder Mensch in sich trägt, leichter zu erkennen und nutzbar zu machen. Das hat so gar nichts mit Hokuspokus zu tun. Die Astrologie ist für mich einfach eine Methode im Coaching wie viele andere auch. Dieses Tool wende ich nur dann an, wenn die Klienten dafür offen sind und es ausdrücklich wünschen. Diese Klarheit habe ich dadurch erlangt, dass dieser schlummernde „alte Zopf“ so unverhofft wieder in mein Leben zurückgekehrt ist.

In diesem Jahr ist ausserdem ein Mensch in mein Leben zurückgekommen. Eine Freundin, mit der ich seit fast 18 Jahren nur sehr, sehr wenig Kontakt hatte. Wir sind damals nicht im Streit auseinander gegangen. Unsere Leben haben sich einfach nur in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Diese Freundin von früher war wirklich hartnäckig und hat sich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen bei mir gemeldet und auch immer wieder ein Treffen vorgeschlagen. Ende Juli war es dann soweit, wir haben uns zu einer gemeinsamen Gassi-Runde mit unseren Hunden getroffen, mit der Option hinterher noch irgendwo einen Kaffee trinken zu gehen. Doch zum Glück kam es anders. Etwa auf halber Strecke wurden wir von einem Wolkenbruch überrascht und innerhalb kürzester Zeit waren wir komplett durchnässt. So konnten wir uns natürlich nicht in ein Café setzen, also sind wir kurzentschlossen zu mir gefahren. Das Ende vom Lied war, dass wir bis abends um 22:30 Uhr zusammen gehockt und gequatscht haben. Herrlich!

Es lohnt sich also, Menschen, die man eigentlich schon aus seinem Leben verabschiedet hatte, wieder hineinzulassen.

Auszeiten sind unterschätze und oft vernachlässigte Kraftquellen

Im Mai war eine Woche Urlaub an der Nordsee geplant und ich hab‘ mich wie Bolle darauf gefreut. Ursprünglich war auch wirklich URLAUB geplant, ich wollte wirklich keine Arbeit mitnehmen und alles vorher erledigt haben. Das war mein Plan.

Doch wie es immer so ist: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich bereitete in dieser Zeit gerade meinen allerersten Launch vor und habe selbstverständlich die notwendigen To-Do‘s und die benötigte Zeit total unterschätzt. Dennoch habe ich alles soweit hinbekommen, dass ich nur ein ganz kleines bisschen Arbeit in den Urlaub mitnehmen musste. Also habe ich brav den benötigten Unterlagen und meinem Laptop einen Platz in meinem Reisegepäck eingeräumt.

Am Urlaubsort angekommen, war ich auch immer noch hoch motiviert, die maximal drei Stunden zu investieren. Nur nicht gleich am ersten Tag und am zweiten auch nicht. Irgendwann habe ich kapituliert und die Arbeit einfach in der Tasche warten lassen. Inzwischen hatte mich eine Erkenntnis nämlich mit voller Wucht getroffen: Ich schramme hier gerade haarscharf an einem Burnout vorbei.

Ob mit einer Tasse Kaffe und einem Stück Kuchen oder am Nordseestrand - Kleine Auszeiten sind große Kraftquellen
Am Nordseestrand oder einfach nur mal eine gemütliche Kaffepause – Kleine Auszeiten sind extrem wichtig

Diese eine Woche im Mai 2021 war die erste Woche, in der ich mir selbst wirklich Ruhe gegönnt und die Ereignisse des Jahres 2020 Revue passieren lassen habe. Ich habe intensiv retrospektiv Tagebuch geschrieben und so vieles dabei verarbeiten können. Da war dann kein Platz für meine Arbeit und auch keine Energie. Obwohl mir diese Woche wirklich gutgetan hat, konnte ich auch zu Hause nicht sofort einfach weiter machen. Ich spürte, dass ich noch Zeit brauche. Ehrlich gesagt, hat mir das schon ein wenig Angst gemacht.

Ich habe an dieser Stelle wieder einmal lernen dürfen und ich habe dazu meinen Blogartikel „Mehr Balance auf Deinem Kinderwunsch-Weg“ geschrieben.

Meine drei Tipps daraus, die ich seitdem selbst regelmäßig beherzige, sind:

  • Regelmäßige Prüfung meiner Bedürfnisse: ich höre in mich hinein, checke mein Energielevel und frage mich, was ich gerade brauche. Signalisiert mein Körper, dass er eine Auszeit braucht, dann nehme ich mir die. Das kann auch mal ein bis zwei Stunden Schlaf mitten am Tag bedeuten.
  • Achtsame Planung: Neben meiner Monats- und Wochenplanung, prüfe ich jeden Morgen, ob die geplanten Aktivitäten heute wirklich zu mir passen. Ausserdem plane ich genügend Freiräume für kleine und größere Auszeiten ein.
  • Käfertage im Kalender eintragen: An Käfertagen erlaube ich mir selbst völlig faul auf dem Sofa herumzuliegen. Da ich das mit Erlaubnis meist nicht lange aushalte, werde ich an diesen Tagen Dinge tun, worauf ich dann gerade wirklich Lust habe, die mir Freude machen. Bei der Ideenfindung und Auswahl hilft mir meine Löffelliste.

Zeitmanagement: Die freie Zeiteinteilung ist für mich Fluch und Segen

Entweder habe ich mir zu viele Aufgaben eingeplant und am Ende des Tages sind welche unerledigt geblieben. Dann bin ich frustriert und gleich wieder in meiner Gedankenfalle: „Ich schaff‘ das nie, ich bin nicht gut genug.“ Oder ich habe am Ende der Aufgaben tatsächlich noch Zeit übrig. Dann bin ich mir ganz sicher: „Ich habe mir einfach nicht genug vorgenommen und vertrödel meine Zeit.“ Egal wie, ich mache es mir selber selten recht. Dabei habe ich doch deutlich aufgezeigt bekommen, dass Pausen wichtig sind. Ich habe sogar gelernt, wie eine achtsame Planung für mich gelingen kann. Dennoch hat mich dieses Hin-und Her meines persönlichen Zeitmanagements das gesamte Jahr hindurch begleitet und herausgefordert.

Zum Glück habe ich Claudia Kauscheder vom „Abenteuer Homeoffice“ kennengelernt. Dank ihrer tollen Arbeit, habe ich im Laufe des Jahres meine Planung immer besser in den Griff bekommen. Wie ich das heute mache?

Zunächst mache ich quartalsweise ein Brainstorming meiner Aufgaben, sowohl der privaten als auch der Business-Aufgaben. Im zweiten Schritt werden ein Teil dieser Aufgaben auf den anstehenden Monat verteilt und ich schätze, wie viel Zeit ich jeweils benötigen werde. Das alles mache ich ganz old-school mit Papier und Stift.

Erst die Quartalsplanung im Brainstorming und dann die wöchentliche Planung mit Zeitblöcken

Jeden Sonntag steht dann die Planung der Folgewoche an. Inzwischen werde ich spätestens gegen Mittag ganz hibbelig, wenn die Wochenplanung noch nicht steht 😀. Auch die Wochenplanung läuft zunächst mit Papier und bunten Textmarkern. Jeder Zeitblock-Typ (Business, Haus & Garten, Sport…) hat seine eigene Farbe. Wenn ich nun also einen groben Überblick über meine Termine und Aufgaben für die kommende Woche habe, verteile ich die einzelnen Aufgaben in meinem Zeitmanagement-Tool auf die einzelnen Wochentage. Damit habe ich immer und überall Zugriff darauf.

So funktioniert das inzwischen ganz gut und das allerbeste an dieser Methode ist:

Ich kann sehr bewusst entscheiden, ob ich einzelne Aufgaben auch mal verschieben kann. Das ist dann der Segen meiner Möglichkeit als Selbstständige, mir die Zeit selbst einzuteilen. Das ist Freiheit. 🆓

Mein Baby entwickelt sich – Der Kinderwunschpfad

Nachdem 2020 so gaaaanz anders verlaufen ist, als ich geplant hatte (wie bei Dir wahrscheinlich auch😉), hatte ich entschieden, mich in 2021 auf den Aufbau meines Online-Business zu konzentrieren. Das bedeutete für mich zunächst, reglemäßig Blogartikel zu veröffentlichen. Jeden Monat einen hatte ich mir vorgenommen und das habe ich eingehalten. Drei meiner persönlichen Lieblinge habe ich Dir weiter unten verlinkt.

Mein nächstes Projekt, der Start meines Newsletters war für mich schon eine größere Hürde. Einerseits weil es bedeutete, dass ich mich wieder mit neuer Technik auseinandersetzen musste und andererseits schlug auch hier mal wieder mein persönliches „Bullshit-FM“ zu, nämlich: „Ich hab‘ doch gar nichts zu sagen.“ Doch auch dieses Projekt habe ich gestemmt und inzwischen 10 mal meine „News vom Kinderwunschpfad“ an meine Abonnenten verschickt. Wenn auch Du regelmäßig Infos von mir bekommen möchtest, dann kannst Du Dich hier in die Liste eintragen.

Ausserdem habe ich mein erstes Coachingpaket geschnürt, die Landingpage dazu gebaut (auch zum ersten Mal), den Shop auf meiner Website eingerichtet und den ersten Launch gestartet. Vielleicht denkst Du jetzt: „Launch-WAAAS?“ Genauso ging es mir noch im April. Ich hatte keine Ahnung was das ist und wie das geht. Aber hey: das ist ja inzwischen fast Standard bei mir. Wenn ich das jetzt alles so Revue passieren lasse, dann erkenne ich erst so richtig, was ich in diesem Jahr alles gelernt und gerockt habe. Ich glaube, ich werde es Silvester mal so richtig krachen lassen und mich selbst feiern.

Den ersten Launch habe ich dann zwar abgebrochen (s. Thema Auszeiten), aber im Sommer wagte ich einen zweiten Versuch und habe mein Webinar „Befreie Dich vom Ballast“ mit immerhin 10 Teilnehmerinnen absolviert. Und auch mein Coachingpaket „Kleine Begleitung“ wurde gebucht. 🤩🎉

Zwei Artikel in einer der bekanntesten Frauenzeitschriften in Deutschland.
Gleich zweimal habe ich es in eine der bekanntesten Frauenzeitschriften geschafft.

Das größte Highlight mit und für meinen Kinderwunschpfad sind allerdings zwei Artikel, die in der „Brigitte“ erschienen sind. Das war auch für mich ganz persönlich ein riesiger Wachstumsschritt und mega aufregend. Als ich dann im Dezember den Artikel fertig in der Zeitschrift vor mir sah, war ich wirklich etwas stolz auf mich. Einmal, weil ich mich getraut habe und vor allem auch auf das, was ich inzwischen geschafft und gelernt habe.

Der Boost für meine ganz persönliche Entwicklung: die Sichtbarwerdung mit meinem Business

Die Reise zu meinem persönlichen Wachstum begann bereits am 16.Dezember 2020 mit dem Gruppen-Coaching-Progamm „Entscheiden-Handeln-Dranbleiben“ von der wundervollen Kerstin Wemheuer. Zuvor hatte ich mir bewusst gemacht, was ich in diesem furchtbaren Jahr tatsächlich verloren hatte, was ich in Zukunft will und vor allem auch, was ich nie wieder will. Ich hatte erkannt, dass nur ich allein für mein Wohlergehen zuständig bin und dass der Schlüssel dazu „Selbst-Bewusst-Sein“ heisst. Aber was bedeutet dieses Wort eigentlich wirklich?

Genau damit haben wir uns in dem Gruppenprogramm EHD beschäftigt. Ich habe mich z.B. ganz bewusst mit den Gefühlen & Gedanken auseinandergesetzt, die mich überwiegend unbewusst den ganzen Tag begleiten. Ich habe mir die Frage beantwortet, welche Werte mir wichtig sind und wie ich diese lebe und künftig leben will. Natürlich habe ich einen Blick auf mein bereits gelebtes Leben zurückgeworfen und ich habe Visionen und Ideen für die Zukunft entwickelt.

Das alles (und noch einiges mehr) war ein langer und sehr intensiver Prozess, in dem ich manchmal gerne aufgegeben hätte. Habe ich aber nicht 😀, zum Glück. Denn am Ende hat sich all‘ die Anstrengung gelohnt und ich bin mir selbst tatsächlich ein großes Stück näher gekommen.

Trotzdem bin ich wieder an meine eigenen Grenzen gestoßen, als es darum ging, mit meinem Kinderwunschpfad wirklich sichtbar zu werden. Ich musste immer wieder meine alten Gedankenmuster und Glaubenssätze erforschen und neu formulieren. Doch genau diese immer wiederkehrende Arbeit, gepaart mit meiner Leidenschaft und Vision für mein Baby, den „Kinderwunschpfad“ hat mich ganz persönlich enorm wachsen lassen.

Und das ist für mich ein weiterer Grund am 31.12. so richtig zu feiern und das Jahr 2021gebührend zu verabschieden. Das ist eigentlich sogar der wichtigste Grund!

Bewusste Zeiten mit meinen Lieblingsmenschen

Ich habe vor einigen Jahren einen Kreis von Lieblingsmenschen für mich definiert. Das sind all‘ jene Menschen in meinem Leben, auf die ich mich immer zu 100 % verlassen kann. Die einfach da sind, wenn ich Unterstützung, Trost oder auch mal einen liebevollen Tritt in den Allerwertesten brauche. Das Tolle ist, dass dieser Kreis aus Menschen besteht, die alle ganz unterschiedlich an die Dinge herangehen.

An dieser Stelle sage ich einfach mal von „DANKE“ an meine Mutsch, an Alex, Anja und Stefan, Birgit, Ela, Riole und Vanessa.

Ich freue mich darüber, dass ich in diesem Jahr viel schöne und ganz bewusste Zeit mit Euch verbringen konnte.

Mit meiner Mutsch habe ich unter anderem im Sommer ein tolles Wochenende in Dresden verbracht und einen wunderschönen Novembertag an der Nordsee.

Impressionen von Zeiten mit meinen Lieblingsmenschen

Alex habe ich erst im Januar via Video-Meeting kennengelernt und bei unserem ersten ganz echten Treffen im Juni hat sich bestätigt, dass wir auf einer Welle funken. Wie großartig.

Mit Birgit habe ich unter anderem auf dem SUP-Board viele schöne und lustige Stunden verbracht und mit Ela wieder so manche Hunde-Runde unternommen.

Das ist nur ein ganz kleiner Auszug aus vielen wunderschönen und bereichernden Stunden mit lieben Menschen. Mir ist in den letzten zwei Jahren sehr bewusst geworden, dass es für mich genau darauf ankommt und wie wichtig genau solche Zeiten sind.

Mein geheimer Wunsch für 2021…

bleibt zwar geheim 😉, aber scheinbar nicht unerfüllt. Vielleicht erzähle ich Dir in 2022 an dieser Stelle mehr dazu.


Meine liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2021

  • Unerfüllter Kinderwunsch – was tun? In diesem Artikel zeichne ich das Bild nach, von der Verbindung der Kinderwunschzeit und einer Wanderung. Ausserdem und vor allem geht es hier um mein absolutes ❤ens-Anliegen, dass in der Kinderwunschzeit mehr als die rein physisch-medizinische Ebene Beachtung finden muss.
  • Sei stark – Hol‘ Dir Hilfe Mein drängendster Rat aus eigener Erfahrung hat hier Platz genommen. Auf meinem eigenem Kinderwunsch-Weg habe ich es noch falsch gemacht, aber in meiner zweiten großen Krise habe ich das damals Gelernte angewandt und durfte die wohltuende Wirkung spüren. Vielen Dank an dieser Stelle, liebe Heike Jost.
  • 3 Tipps für mehr Balance Es ist die Geschichte, die mich 2021 einen riesigen Schritt vorangebracht hat. Ich bin ausserdem überzeugt, dass meine Leserinnen ebenfalls davon profitieren können und etwas für sich mitnehmen können.

Mein 2021 in Zahlen

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir ein neues Auto gekauft. Also ein neues gebrauchtes Auto und ich kann mich gut erinnern, dass ich dieses Auto mit 3.000 Km auf „der Uhr“ beim Händler vom Hof gefahren habe. Und darum weiß ich ausnahmsweise genau wie viele Kilometer ich in einem Jahr gefahren bin.

Ein neues Auto durfte auch bei mir einziehen

22.805 km in einem Jahr und das in Home-Office-Zeiten

Von diesen 22.805 km haben mich insgesamt 3.974 km zu insgesamt 4 Seminaren gebracht (und wieder nach Hause 😉). 2 Urlaubsfahrten haben gerade einmal 1.640 km beigetragen und so bleiben 17.191 km, die ich einfach mal so im Alltag gefahren bin. Ob die Tatsache, dass ich ziemlich ländlich wohne, damit zu tun hat?

Am 1.Januar hatte ich 32 Abonnenten auf Facebook und heute sind es immerhin 53. Das ist zwar weit von meinem Ziel entfernt, aber ich freue mich trotzdem riesig über jeden Einzelnen. Das ist immerhin ein Zuwachs von 65 %. Und gaaaanz viele wertvolle Erkenntnisse dazu.

Ein Mood-Board: der Jahresrückblick in Farben

Von bisher 353 vergangenen Tagen in 2021 waren 271 Tage grün. Das bedeutet in meinem Mood-Board, es waren gute Tage. So richtig schlechte Tage hatte ich zum Glück nur 2 und Super-Tage immerhin schon 29.


Was wartet 2022 auf mich?

  • Auf jeden Fall meine Herzensheimat SPO – Die Weite und der Wind sorgen regelmäßig dafür, dass wieder Raum in meinem Kopf und in meinem Herzen ist. Es ist meine wichtigste „Tankstelle“.
  • Der Abschluss meiner Weiterbildung zum Paar- und Familien-Coach – Mein Augenmerk liegt hier eindeutig auf dem Paar Coaching, weil ich aus eigener Erfahrung einfach weiß, wie belastend der Kinderwunsch-Weg für Paare ist
  • Kooperationen vor Ort – hier hoffe ich auf tolle Zusammenarbeit mit Frauenärzten, Familienzentren und dem Jugendamt.
  • Mein erster Online-Kurs – Im Moment habe ich noch nicht einmal ein Thema klar im Kopf. Falls Du also eine Idee hast, dann gerne her damit.
  • Ein Abendessen im Restaurant von Alexander Herrmann – Das ist ein Punkt auf meiner Löffelliste und schon fest eingeplant für 2022. Birgit, ich freu‘ mich.
  • Endlich mein Tandem-Fallschirmsprung? Den schiebe ich nun schon zum fünften (5.!) Mal auf das nächste Jahr. Ich hoffe, das ist auch das letzte Mal.

Mein Wort oder Motto für 2022

steht tatsächlich noch nicht fest. Traditionell stimme ich mich langsam zwischen Weihnachten und Silvester auf das kommende Jahr ein und dann zeigt sich auch das Wort beziehungsweise das Motto des Jahres. Ich werde es an dieser Stelle nachliefern, sobald es sich mir gezeigt hat.

Hast Du schon ein Wort oder ein Motto für 2022? Dann freue ich mich auf Deine Inspiration in den Kommentaren.

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